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Unterrichtsangebot Medizinische InformatikDr. med. Heinrich Lautenbacher |
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Wichtiger Hinweis! Wir können leider bis auf Weiteres keine Studierenden für den Schwerpunkt Medizin aufnehmen. |
Im Bachelorstudium der Informatik an der Universität Tübingen können Studierende schon seit langem ein Schwerpunktfach wählen.
Seit der Prüfungsordnung PO 2021 besteht für den BSc Informatik allerdings keine Verpflichtung mehr, einen Schwerpunkt zu belegen. Im Modulhandbuch heißt es:
"In Ihrer Prüfungsordnung kann das Modul INFM1710 „Schwerpunkt (übK)” wahlweise als Alternative zum Modul INFM6110 „übK (Studium Professionale, überfachliche berufsfeldorientierte Kompetenzen, übK)“ gewählt werden (siehe auch Modulhandbuch). Bitte beachten Sie dabei, dass das Modul INFM1710 benotet ist und die Modulnote in die Berechnung der Abschlussnote einfließt, wohingegen das Modul INFM6110 nicht in die Berechnung der Abschlussnote einfließt."
Das Angebot an wählbaren Schwerpunkten ist in Tübingen sehr breit gefächert (z.B. Mathematik, Physik, Biologie, Geologie, Rechtswissenschaften usw.) und zu diesen Schwerpunkten zählt auch die Medizin.
Alle deutschen Krankenhäuser, Arztpraxen sowie weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland nutzen eine computerunterstützte Informationsverarbeitung. Folgende Anwendungsbereiche sind besonders wichtig:
Im Schwerpunkt Medizin werden Grundkenntnisse in ausgewählten medizinischen Fachdisziplinen vermittelt, damit die Studierenden sich mit Ärzten und Pflegekräften verständigen und in deren
Anwendungsbereichen soweit orientieren können, wie es für die Planung, Entwicklung und Implementierung von IT-Lösungen erforderlich ist.
Das Modulhandbuch der informatischen Bachelorstudiengänge vom 9. Juli 2021 vereinheitlicht den Umfang für alle Schwerpunkte auf 18 Leistungspunkte (LP) und einer Präsenzzeit von 12 Semesterwochenstunden (SWS).
Es ist der Besuch von Präsenzveranstaltungen im Umfang von mindestens zwölf SWS (Semesterwochenstunden) durch Bescheinigungen nachzuweisen; davon müssen mindestens acht SWS benotet sein, ist die erfolgreiche Veranstaltungsteilnahme an eine Leistungskontrolle geknüpft, ist auch deren Note vorzulegen. Dies entspricht einschließlich des geforderten Selbststudiums in Form der Vor- und Nachbereitung der Unterrichtsveranstaltungen den geforderten 18 Leistungspunkten (Anmerkung: 180 Stunden Präsenzzeit + 360 Stunden Selbststudium = 540 Stunden Arbeitsaufwand).
Pflichtveranstaltungen sind Medizinische Terminologie (2 SWS), Physiologie (mindestens 3 SWS) und Anatomie (mindestens 3 SWS), ergänzt durch Wahlpflichtveranstaltungen, z.B. die Seminare "Medizinische Informationsstrukturen", "Krankenhausinformationssysteme", "Medizinische Physik I+II" usw.
Die Gesamtnote für den Schwerpunkt Medizin berechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der benoteten Einzelleistungen, gewichtet mit der entsprechenden Anzahl an Semesterwochenstunden.
| WICHTIG! Die maximale Teilnehmerzahl am Schwerpunkt Medizin wird von der Medizinischen Fakultät gemäß der freien Kapazitäten festgesetzt. Deshalb ist für die Studierenden eine Beantragung auf Teilnahme beim Ansprechpartner (s.u.) und die Genehmigung vor Beginn des Schwerpunktstudiums verpflichtend! |